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SEO Poisoning: Suchmaschinenoptimierung von Cyberkriminellen für zweifelhafte Zwecke

Renommierte SEO Manager rund um den Globus arbeiten an der Suchmaschinenplatzierung ihrer ehrlichen Kunden. Doch an einem guten Ranking bei Google sind längst nicht nur rechtsschaffende Unternehmen interessiert. Experten beobachten immer häufiger ein SEO Poisoning, mit dem Kriminelle ihre Malware an die Nutzer bringen möchten. Um dies zu erreichen, greifen die Verbrecher auf klassische Maßnahmen des SEO Marketings zurück.

Suchmaschinenmarketing mit illegalen Absichten

Suchmaschinen sind bei Usern die erste Wahl, um die gewünschten Informationen zu erhalten. Dies ist keine Überraschung. Darauf bauen alle Strategien zur Suchmaschinenoptimierung auf. Legale Webseitenbetreiber möchten potenzielle Kunden auf ihre Internetseite locken, um den Traffic zu erhöhen oder gar ein Produkt und eine Dienstleistung zu verkaufen. Besonders beliebt ist die Suchmaschine Google, der die Nutzer vertrauen. Aus diesem Grund ist für Webseitenbetreiber ein hohes Ranking bei Google sehr wichtig. Online Marketing Agenturen setzen diesen Wunsch um, damit ihre Kunden leichter über die Suchmaschine gefunden werden. Diesen Grundgedanken nutzen Cyberkriminelle gekonnt aus, um ihren Schadcode an die User zu bringen.

Malware geschickt streuen

Sicherheitsfachleute von Cisco Talos gaben bekannt, dass Kriminelle zu gängigen SEO Maßnahmen griffen, um den Banking-Trojaner Zeus Panda zu verbreiten. Sie setzten beispielsweise bedeutende Keywords aus dem Banking-Bereich ein, um User auf ihre verseuchten Internetseiten zu locken. Eine andere Taktik ist, mangelhaft geschützte Internetseiten zu infiltrieren. Dafür suchen sich die Cyberkriminellen gezielt Websites aus, die im Ranking bei Google weit oben positioniert sind. Die seriösen Seiten dienen ihnen als Trojanisches Pferd, über das sie ihre Malware streuen. Zu den weiteren Strategien der Kriminellen gehören:

  • Cross Site Scripting zur Injizierung von bösartigen Codes in nur schlecht geschützten Applikationen
  • gesponserte Links zur Umleitung der Internetsurfer

Wie können sich Webseitenbetreiber und User schützen?

Eines vorweg: Wie so häufig im Leben, gibt es ebenso vor den Cyberkriminellen keinen 100%igen Schutz. Jedoch können Webseitenbetreiber es ihnen schwierig machen, ihre Webseiten mit Malware zu infizieren. Setzt ein Unternehmen ein kompetentes Marketing zur Suchmaschinenplatzierung ein und fällt die Seite trotzdem im Ranking bei Google, liegt dies eventuell an illegalen Machenschaften im Hintergrund. Vielleicht findet auch ein Missbrauch der Internetseite für andere Zwecke statt. Diese illegalen Machenschaften verschlechtern nicht nur die Suchmaschinenplatzierung, sondern schädigen zudem nachhaltig das Renommee und sogar die User. Um die Manipulation der Ergebnisse zu vermeiden, können Bots zum Einsatz kommen. Sie können gezielt herausfinden, ob und wann ein Nutzer auf eine andere Webseite umgeleitet werden soll. Mit einem umfangreichen Wissen lassen sich die Bots jedoch austricksen. Webseitenbetreiber können ihre Webagentur ansprechen, die oft sehr gut über SEO und den Webseitenschutz Bescheid weiß. Internetnutzer selbst sollten stets umsichtig surfen. Eine Webseite hat ein hohes Ranking bei Google, aber informiert über das gesuchte Thema so gut wie gar nicht? Jetzt ist vorsichtig geboten, da es sich um Malware handeln könnte. Ein weiterer Schutz sind die Erweiterungen für Chrome und Firefox. Wie bereits erwähnt, existiert allerdings kein 100%iger Schutz gegen dieses Vorgehen der Cyberkriminellen.

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